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Selfreflection: Corona Feeling

Wie haben Künster:innen die Pandemie erlebt und was können uns ihre Werke im Jetzt sagen? Vor Ort und als virtuelle Show zeigt die Galerie Koppelmann vom 1.10.-23.10.2021 fotografische Positionen und Performances. Mit „Selfreflection: Corona Feeling“ übersetzen mehr als 40 Künstler und Künstlerinnen die Gefühle der letzten 19 Monate in Bilder, Bewegungen und Performances. Kunst vermag es dem Unsagbaren Farbe und Form zu verleihen und einen kollektiven Raum zur Reflexion der Corona-Zeit zu schaffen: ganz unmittelbar, ohne Barrieren, im Stadtraum, digital und live.

Während des rund dreiwöchigen Ausstellungsprojektes eröffnen uns internationale Fotograf:innen und Performance Künstler:innen Einblicke in ihr Seelenleben. So, wie auch die Pandemie nichts Abgeschlossenes ist, entwickelt sich auch die Ausstellung stetig weiter. Ab dem 1.10.2021 füllt sich die Galerie sukzessive. Der Auftrag an die  eingeladenen Künstler:innen bot größtmögliche kreative Freiheit: Ihre Beiträge portraitieren fotografisch oder performativ Emotionen, Phänomene und Eigenarten dieser einmaligen Zeit – ob in Köln, Tiflis oder Hongkong. Im Ausstellungszeitraum finden verschiedene Performances statt. Das aktuelle Programm und Infos zu den Livestreams finden sie auf www.corona-feeling.de

Künstler:innen

Chumpon Apisuk • Johanna Jackie Baier • Bbeyond • Richard Bram • Marita Bullmann • Familie Burmester Wium • Lica Cecato • Michael Dick • Beatrice Didier • Alexandre Dupeyron • Dirk Gebhard  • Teona Gogishaishvili  • Rolf Hinterecker • Frank Homeyer • Anja Ibsch • Birgit Kahle  • Horst Kistner •  Aye Koh • Sonja Lang • David Magnusson  • Mark Met  • Michele Mettler • Miki Nitadori • Aor Noppawan • Boris Nieslony • Dina Oganova •  Richard Petit • Mongkol Plienbangchang • Delphine Richer • Jürgen Raap • Hans Petri • Selina Pfrüner • Thomas Reul •  Karin Richert • Miriam Ruisseau • Evamaria Schaller • Rolf Schulz • Ilka Theurich • Lili Voigt • Jürgen Wassmuth • Carola Willbrand • To Yeuk •  Miron Zownir

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Letzte Ausstellung
Botond 1949-2010
Gedenkausstellung
Sitz der Seele

Mit seiner unverwechselbaren künstlerischen Sprache blickte Botond in seinen Werken ins Innere. Sein gesamtes künstlerisches Schaffen handelt von existenziellen Fragen des Menschseins. Die Suche nach dem „Sitz der Seele“ begleitete ihn besonders in seinem Spätwerk und zeigt in den Werkgruppen „Hirn“ und „Schamanen“ seinen künstlerischen Weg zur Spiritualität.
Aus Polyethylenfolie, die er vernäht, verklebt, unter großer Hitze verschweißt hat, formte er Leiber, Kopfschemen und Gehirne, wobei die maschinellen Nähte die Assoziation von dünn verästelten Nervenbahnen oder feiner Adern zeichnen.
Die intensive Beschäftigung mit dem Schamanismus motivierte ihn zu der 15teiligen Portraitserie,  die eine Hommage an die Kultur und Weisheit darstellt. Er nutzte abgelegte LKW-Planen, ein Material mit Gebrauchsspuren, in denen das Morbide, der Verfall, die Brüchigkeit, bereits angelegt sind und formte das Material zu Objekten, Collagen und Reliefs. Dabei entwickelte er ein großes Repertoire an Verarbeitungstechniken und Oberflächengestaltungen.
Die formale Vielgestaltigkeit und die sinnlichen Qualitäten seiner Arbeiten entstehen durch seinen experimentellen Umgang mit Materialien und Techniken.

Finissage
17.09.2021
18-21 Uhr

Die Ausstellung läuft noch bis Ende September.