Aktuell

Ausstellung „Im rechten Licht“ von Karin Richert

Am 7.  Februar wurde die Ausstellung der Kölner Fotografin und Künstlerin Karin Richert unter der Schirmherrschaft des Dortmunder Oberbürgermeisters Herrn Ullrich Sierau im Dietrich-Keuning-Haus eröffnet.

Vom 7. – 27. Februar 2020 ist die Foto-Ausstellung kostenfrei für Besucher*innen geöffnet. Website des Dietrich-Keuning-Haus


  

Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“
27. Januar – 21. Februar 2020, Lichthof des Rathauses Spanischer Bau zu Köln, Rathausplatz, 50667 Köln (Eingang Theo-Burauen-Platz).
geöffnet: Mo, Mi, Do 8-16 Uhr, Di 8-18 Uhr, Fr 8-12 Uhr, Eintritt frei

Porträts von Kindern und Jugendlichen des Konzentrationslagers Auschwitz

Die Bilder des Grafikers und Bildenden Künstlers Manfred Bockelmann haben ein bewegendes Sujet. Sie bilden Kinder, die in Auschwitz ermordet wurden, in hervorgehobener Größe ab. Dabei werden sowohl Fotos, die von den Tätern zum Zweck der Registrierung in den Konzentrationslagern angefertigt wurden, als auch Bilder aus privaten Situationen, Erinnerungsbilder, Passbilder, private Porträts aller Art, die in einen spannungsvollen Kontrast zu den Täterbildern gesetzt werden, verwendet.
Die Intention des Künstlers ist es, den Ermordeten ein Gesicht zu geben. Er erinnert ähnlich wie Ansätze der konzeptionellen Porträtierung Christian Boltanskis, an eine nicht mehr zu schließende Lücke, die gerissen wurde und die diese Kinder hinterließen sowie an den Untergang einer ganzen Welt. Die Bilder erinnern an den millionenfachen Mord an jüdischen Kindern und Jugendlichen, mit dem die Nazis trachteten, auch die nachwachsende Generation von JüdInnen zu vernichten.
Informationen über den Künstler und sein Werk finden Sie unter:
https://zeichnen-gegen-das-vergessen.de

Liebe Freunde, Besucher und Kollegen,

danke, dass Ihr auch in diesem Jahr Teil unserer Ausstellungen, Performances und Veranstaltungen wart.

Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr mit fotografischen Fundstücken von einem fernen Kriegsschauplatz, dem Gedenken an das 70. Jubiläum des Deutschen Grundgesetzes sowie dem Plädoyer für die Menschenwürde, lauten und leisen Tönen, lauen Sommernächten, berührenden Performances und der schaurig aktuellen Sprengkraft des ‚Manhattan Projects‘ zurück.

Insbesondere die wunderschöne Feier anlässlich unseres 40-jährigen Galeriejubiläums erfüllt uns mit Stolz und Freude.

Für die kommenden Feiertage wünschen wir Euch nicht nur fröhliche, geruhsame und auch besinnliche Momente, sondern ebenso Frieden, Gesundheit und etwas Zeit, sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren: Respekt, Toleranz, Achtung vor der Würde der Anderen sind die Grundstützen unserer Gesellschaft. Sie werden leider aktuell immer wieder missachtet und auf eine harte Prüfung gestellt.

Die Kunst kann ein Forum zur Diskussion, ein Fenster in unbekannte Welten und neue Perspektiven auf das Bekannte bieten. Schön, dass Ihr Euch immer wieder mit uns darauf einlasst und wir freuen uns auf ein gemeinsames 2020!

Eure Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes

40 Jahre Galerie Koppelmann

Manfred Bockelmann
„Yes, we have done it!“
10.11.2019 – 01.02.2020

Artikel zur Ausstellung, von Jürgen Kisters, 10.12.2019, Kölner Stadtanzeiger: https://www.ksta.de/koeln/politische-kuenstler-bevorzugt-33592200

Am neunten November 2019 feiert die Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes ihr Jubiläum und blickt auf 40 Jahre Kölner Kunstgeschichte, progressive Ausstellungen, und unermüdliche Experimentierfreude zurück.

1979 in Leverkusen gegründet und drei Jahre darauf als 12. Galerie Kölns am Friesenplatz beheimatet, nahm die Galerie-Karriere ihren Anfang: Mit extremen Positionen und aufwühlenden Performances von Künstlern, wie Peter Gilles und Gottfried Helnwein, prägte sie die rheinische Kunstmetropole zur Zeit der florierenden 1970er und 80er Jahre. Anhand von Messen und Kollaborationen erweiterte die Galerie ihre Aktivitäten erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene. Politisch und kritisch war stets das Programm – und ist es bis heute.

Am Standort in der Baudristraße 5 in Nippes zeigt das Galeristinnen-Team aus Mutter und Tochter einzigartige Ausstellungen und hat einen Raum für Experimente, grenzüberschreitende Formate und unabhängige Kunst geschaffen.

Der aktuelle Ausstellungstitel „Yes, we have done it!“ ist wörtlich zu nehmen: Einerseits steht er für den Schaffensdrang der Galerie Koppelmann, die sich innerhalb von 40 Jahren als wichtige Institution in der Kölner Kunstszene etabliert hat. Andererseits verweist der Titel auf die künstlerische Arbeit Manfred Bockelmanns, welchem die Galerie zu ihrem Jubiläum eine Einzelausstellung widmet. Die Rauminstallation des österreichischen Malers und Fotografens reflektiert die Entwicklung der Atombombe durch die Wissenschaftler um Robert J. Oppenheimer. Aus unschuldiger Wissenschaft wird die bedrohlichste Waffe der Welt. Insbesondere heute von beunruhigender Brisanz, appelliert Bockelmanns Werk an die Verantwortung von uns allen. Eine weitere Version seiner Installation ist noch bis zum 23. November unter dem Titel Yes, we have done it. Los Alamos –The Manhatten Project“ auf der Biennale del Arte 2019 in Venedig im Palazzo Bembo des European Culture Center zu sehen.

Manfred Bockelmann
Yes, we have done it!

Ausstellung
Manfred Bockelmann
„Yes, we have done it!“
10.11.2019 – 01.02.2020

Vernissage 
9.11.2019 ab 18 Uhr

Lesung
Dr. Gerhard Kolberg aus seinen Büchern „Die Psyche und der Spiritus“
29.11.2019 ab 18 Uhr.

Art Market Budapest
Millenaris Park

3. – 6. Oktober 2019

Stand G105

Solo Exhibition
Manfred Bockelmann „Das Sterben der Blätter“

aktuelle Ausstellung

15. 09. – 31.10.2019
DIE DAUER DER GEFÜHLE
Performance – Installation – Ausstellung
von Frank Homeyer

Trauer, Wut, Freude, Angst – diese und weitere Grundemotionen werden künstlerisch erforscht und zur Diskussion gestellt.

Sind Emotionen diskret und klar zu trennen? Welchen Wandel durchlaufen sie im Erleben? Mitfühlen, übertragen, mentalisieren – wie werden Gefühle gemeinschaftlich?

Der Mensch fühlt ein Leben lang.

Die Galerie bietet Raum und Rahmen für eine Verbindung von Performance, Installation und Ausstellung. Über den Zeitraum von zwei Tagen füllt der Künstler den Raum mit seiner Performance und lässt langsam die Ausstellung entstehen.

Vernissage, 14. & 15. 09. 2019

Samstag, 14. 09. ab 10 Uhr Performance
Verdichtung des Performance Prozesses 19 – 21 Uhr

Sonntag, 15.09. Matinée mit Performance 11 – 15 Uhr
im Anschluss Vernissage der Ausstellung mit Artist Talk

SAVE THE DATE

Wir möchten die letzten Tage der Sommerpause nutzen um allen Freunden der Galerie noch ein paar schöne Sommertage zu wünschen und auf ein paar Termine hinzuweisen.

Am 9. November 1979 öffnete die Galerie Koppelmann zum ersten mal ihre Türen. Deshalb steht das kommende Halbjahr ganz im Zeichen des 40. Galeriejubiläums.

Wir laden alle Freunde, Sammler, Künstler und Wegbegleiter ein das 40 jährige bestehen der Galerie Koppelmann mit einer Jubiläumsausstellung und einem Fest zu feiern.

Galerie Jubiläum
Ausstellungseröffnung und Feier
9. November 2019
ab 18 Uhr

Außerdem werden wir, wie auch in den vergangenen Jahren, an der ungarischen Kunstmesse Art Market Budapest teilnehmen. Und freuen uns auf Euren Besuch!

Art Market Budapest
3. – 6. 10. 2019
Vernissage 2. 10.2019

Stand G105

ATLAS 2 – Dialog of One

Ein Performance-Parcours von Emanuele Soavi incompany, der sich dem Körper in Ausnahmesituationen widmet, dem Menschen darin und seiner Geschichte. Diese choreografische Spurensuche verbindet wissenschaftliche und performative Recherche miteinander und geht Spuren von
Tanzkünstlern vom Anfang des 20. Jahrhunderts nach, um Ausdrucksmöglichkeiten von politischem Protest und Individualität aus ihrem historischen Kontext zu lösen und in das Jahr 2019 zu übertragen: Von der tänzerischen Geste zum politischen Statement.
Künstlerische Leitung / Choreografie: Emanuele Soavi
Performance / Co-Choreografie: Federico Casadei, Taeyeon Kim, Lisa Kirsch, Mark Wuest, Irene D’Agostino, Florian Entenfellner, Anna Kempin, Jolinus Pape, Robert Schulz
Eine Produktion von Emanuele Soavi incompany in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für zeitgenössischen Tanz – Hochschule für Musik und Tanz Köln, dem Institut für Zeitgenössischen Tanz – Folkwang Universität der Künste, BA Contemporary Dance ZHdK Zürich, dem Institut für Gender Studies – Universität zu Köln, dem Deutschen Tanzarchiv, dem Kultursalon Freiraum e.V., dem Landesbüro Tanz NRW und den Ehrenfeldstudios in Köln
 
KÖLN 21. September 19 Uhr / 22. September 18 Uhr
Start im Zentrum für Zeitgenössischen Tanz – Turmstraße 3-5 / weitere Stationen u.a. Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes, Kulturkirche Nippes
Ticketreservierung unter info@emanuelesoavi.de

Foto: Fotografen Joris Jan Bos

Vergangene Ausstellungen 2018/19

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